 |
 |
|
Das »Chiemgauer Volkstheater« wurde Ende der Zwanziger Jahre von Georg Truk gegründet.
1954 übernahm der Schauspieler Georg Rückerl die Leitung und machte die »Chiemgauer« zu einem bekannten und beliebten Gastspieltheater im bayerischen Raum. Nach seinem Tod im Jahre 1964 teilten sich Amsi und Lothar Kern die künstlerische Leitung, trennten sich jedoch noch im selben Jahr.
|
 |
 |
|
 |
|
 |
|
Fortan übernahm Amsi Kern die alleinige Verantwortung für das »Chiemgauer Volkstheater« und mit ihrer schöpferischen Kraft und ihrem energischen Temperament als Direktorin und Hauptdarstellerin »mit Herz und Mundwerk« erlangte die Bühne erstmals landesweite Beachtung und Anerkennung.
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
 |
|
1972 lernten sich Mona und Bernd kennen. Beide spielten im „Komödienstadel" das Stück „Ein Engel in der Hölle". Erst kürzlich, als das Ehepaar zu Gast in der Abendschau beim BR war, erinnerten sie sich an diese Zeit: Monas Eltern saßen im Publikum bei der Premiere und bemerkten bereits unsere Sympathie zueinander, auch dass aus dem „Filmbusserl“ mehr werden könnte und so kam es auch! Im Abendschau-Interview mit Christoph Deumling erzählte Bernd, dass er am nächsten Tag bereits mit Blumen vor Monas Tür stand. 1973 folgte das erste Engagement von Mona beim CHIEMGAUER VOLKSTHEATER. 1975 heirateten Mona und Bernd. Fortan waren beide für das Theater tätig, ließen aber Fernsehrollen nicht aus.
|
 |
 |
|
1992 kam der Fernseh-Vertrag mit Sat.1 dazu, der 1995 vom Bayerischen Rundfunk abgelöst wurde. Seit diesem Zeitpunkt ging es steil bergauf, zwei Tournee-Produktionen und 10 TV-Aufzeichnungen mit Publikum pro Jahr (bis heute insg. 160 Fernsehproduktionen) machen in ganz Deutschland das Theater einzigartig und sogar rekordverdächtig! 2009 wurde bereits die 125. Theateraufzeichnungen mit dem BR produziert.
Kein anderes Theater hatte bundesweit mehr Fernsehpräsenz als das “CHIEMGAUER VOLKSTHEATER”.
Unermüdlich arbeitet die Familie an der Weiterentwicklung des Theaters und freuen sich riesig, dass sich die Fan-Gemeinde stetig vergrößert.
Millionen Zuschauer sehen die »Chiemgauer« regelmäßig sonntags 19.45 Uhr im Bayerischen Fernsehen und nicht zuletzt wegen seiner Volksnähe und des professionellen Engagements ist es weit über die Grenzen Deutschlands bekannt und beliebt.
Das Chiemgauer Volkstheater ist KULT!
|
 |
 |
|
Bernd Helfrich ist am 30. August 1945 in München geboren. Seine Ambitionen in jungen Jahren zielten eher aufs Fußballfeld denn auf die Theaterbühne. Wäre er nicht Volksschauspieler geworden, hätte er mit ziemlicher Sicherheit die Laufbahn eines Fußball-Profis eingeschlagen. Bis zu seinem Bühnendebüt als 15-Jähriger spielte er erfolgreich in den Schülermannschaften des TSV 1860 München und des FC Bayern. Noch heute steht er in der Freizeit im Tor des legendären "FC Schmiere". Doch statt professionell zu kicken, entschied sich Bernd Helfrich für die Schauspielerei, wofür ihm als Sohn von Amsi Kern, dem einstigen Star und legendären Prinzipalin des "Chiemgauer Volkstheaters", das Talent in die Wiege gelegt wurde.
"Ziel war es von Anfang an, dieses Theater auf seinem Erfolgsweg weiterzuführen und es an die Spitze der bayerischen Volkstheater zu bringen." (Zitat Bernd Helfrich)
Er ist Theaterleiter, Schauspieler, Autor und Regisseur.
Bekannt geworden ist er einem Millionenpublikum durch zahlreiche Fernsehspiele, Serien und Spielfilme, in denen der strahlende Bayer Hauptrollen spielte. Zu den frühen Filmen zählen Ganghofers "Waldrausch" und "Schweigen im Walde", später "Bollwieser" sowie "Der Bulle von Tölz", "Die Leute von Feichtenreuth", die BR-Produktionen "Die Wiesingers", "Sachrang - Eine Chronik aus den Bergen", "Schafkopfrennen", "Wildbach" und viele mehr. Aber auch die Fernsehübertragungen seiner Inszenierungen des "Chiemgauer Volkstheater" brachten und bringen ihm immer noch Millionen von Zuschauern ein.
|
 |
 |
|
Mona Freiberg begann ihre Karriere mit Gesangsauftritten in frühester Jugend. Damals war Ursula Freiberger Schülerin in Krailling bei München. Sie ist seit ihrem sechsten Lebensjahr mit Lisa Fitz, der bayerischen Kabarettistin befreundet.
|
|
|
 |
 |
|
„Die Lisa hat es immer schon zur Bühne gedrängt, und da hat sie mich quasi mitgezogen", so Mona in einem Fernsehinterview, die sich zusammen mit ihrer Freundin und zwei Gitarren auf die Bretter wagte und als Duo „Mona und Lisa" den ersten Beifall einheimste. Mona ersetzte den Namen Ursula und vom Nachnamen wurde fortan die Endung geopfert. So entstand der Name Mona Freiberg, der mittlerweile im deutschsprachigen Theater einen festen Stand genießt. Einmal vom Beifall berauscht, gab es kein Zurück mehr, auch wenn das Gesangsduo in zwei Soloteile zerfiel. Beste Freundinnen sind beide bis heute geblieben.
|
|
 |
 |
|
Bereits 1970 hatte Mona Freiberg ihr erstes Engagement beim Ludwig Thoma-Theater in Rottach-Egern am Tegernsee.
|
 |
 |
|
Als kantige Bäckersfrau Kathi Kreitmeier in Willy Puruckers legendärer BR-Serie Löwengrube von 1987 bis 1991, Meister Eder und sein Pumuckl, Weißblaue Geschichten, Komödienstadl, Polizeiinspektion 1 oder im BR-Zweiteiler “Wer Knecht ist, soll Knecht bleiben” spielte sich Mona Freiberg bereits in die Herzen der Zuschauer.
|
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
In liebevoller Erinnerung an Amsi Kern
Am 31. Oktober 2002 starb Amsi Kern, die Seniorchefin des CHIEMGAUER VOLKSTHEATERs und Mutter von Bernd Helfrich, im Alter von 80 Jahren. Fast bis zuletzt hatte sie auf der Bühne gestanden.
Amsi Kern, am 18. September 1922 in München geboren, startete als 17-Jährige ihre Theaterkarriere bei dem legendären Volksschauspieler Weiß Ferdl, auf der Bühne des berühmten Platzl, im Herzen Münchens. Amsi hat dort alles gespielt, was von ihr verlangt wurde. Und der Weiß Ferdl, bekannt für seine „gute Nase", sagte damals schon: „Amsi, ich glaube, Sie werden einmal eine gute Alte". Er sollte recht behalten - aber bevor sie die „Gute Alte" wurde, bezauberte Amsi Kern in unzähligen Rollen als flotte und fesche Liebhaberin.
1943 ging sie nach Russland zum Fronttheater. Nach Kriegsende lernte sie ihren Mann Lothar Kern kennen. Aus Amsi Helfrich wurde Amsi Kern - Lothar und Amsi heirateten. 1964 übernahmen Lothar und Amsi Kern das bereits seit Ende der zwanziger Jahre bestehende CHIEMGAUER VOLKSTHEATER.
Nach der Trennung von ihrem Mann übernahm sie 1964 das CHIEMGAUER VOLKSTHEATER in eigener Verantwortung. Sie schaffte es in kurzer Zeit, mit aufopferndem Einsatz, unermüdlicher Ausdauer, ihrer Integrationsfähigkeit und ihrer Berufserfahrung, die „Chiemgauer" zu dem Erfolgstheater zu machen, das es bis heute ist. Dabei förderte sie über all die Jahre hinweg viele Nachwuchstalente, darunter heute so bekannte Schauspieler/innen wie Egon Biscan, Michaela Heigenhauser und Kathi Leitner, die 1999 für ihre Darstellung der Anna in Franz Xaver Bogners BR-Film „Einmal leben" den Bayerischen Fernsehpreis bekam.
1984 übergab Amsi Kern als Theaterprinzipalin die Zügel an ihren Sohn Bernd Helfrich und ihre Schwiegertochter Mona Freiberg, weil sie selbst "nur noch schauspielern" wollte. Allein 1999 tourte Amsi Kern mit ihrem Ensemble mit rund 100 Aufführungen durch Deutschland und Österreich, füllte Stadthallen und Provinztheater und ist seit Januar 1995 regelmäßig im Bayerischen Fernsehen präsent.
Im Juli 2000 wurde Amsi Kern vom Bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber für „die Förderung guten Volkstheaters und die Förderung von Nachwuchstalenten" mit dem Bayerischen Verdienstorden geehrt. „Das war die Krönung meiner Laufbahn", sagte sie damals.
Genauso, erzählte Amsi Kern, habe sie sich aber über das Kompliment eines Frankfurter Bankers gefreut, der einmal zu ihr gesagt hatte: „Sie sind für mich eine Mischung aus Franz Josef Strauß und John Wayne!". Das war schon deshalb ein Volltreffer, weil John Wayne Amsi Kerns Lieblingsschauspieler war, von dem sie alle Western gesehen hat.
|
|
|
 |
 |
|
© 2012 Peter Schmitt
|
|
 |
|

|
|
Das erfolgreichste deutsche Fernsehtheater!
|
|
|

|
|
|
|
|
|
|
|
|